Marketingmitteilung

Realrenditenrally bleibt bisher aus

Eine nachhaltige Trendwende sieht anders aus. Trotzdem hat sich die 10-jährige Bundesanleihen nach längerer Zeit erstmals wieder dem Terrain von positiven Renditen genähert. Die Realzinsen bleiben dennoch stark negativ. Vor dem Hintergrund der stagnierenden Inflation (Preissteigerungsraten) ist hier allerdings eine Bodenbildung auf sehr tiefen Niveau zu erkennen. Anleger werden dementsprechend in den nächsten Monaten weiter mit negativen oder nur minimal positiven Verzinsungen bei Rentenanlagen rechnen können. Die letzten Aussagen der EZB deuten auf eine erste Zinsanhebung ab 2023, in den USA vielleicht schon Mitte 2022. Vor dem Hintergrund der sich zuletzt wieder ausweitenden Pandemie bleibt dies aber offen.

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Die geldpolitische Unsicherheit ist somit eher wieder gestiegen, da die Preissteigerungen (Inflation) entgegen den ersten Erwartungen nun doch länger anhalten werden. Je länger somit die Corona-Pandemie die Volkswirtschaften belastet, desto länger dürften auch die Liefer- bzw. Angebotsengpässe anhalten und damit auch die Inflation hochhalten. Für Rentenanleger keine guten Nachrichten, wie man aus der Grafik durch die immer größer werdenden Flächen (am rechten Bildrand) ablesen kann. Diese stehen für eine hohe Geldentwertung bzw. für Kaufkraftverlust von Sparern bzw. Konsumenten. Sollte dieser Trend auch im nächsten Jahr anhalten, dürften die Notenbanken zur Herstellung des obersten Inflationsziels von ca. 2 % pro Jahr, tätig werden. Die EZB sah in ihren letzten Sitzungen dieses Ziel als noch nicht gefährdet an.

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Zinswende?

Bisher Fehlanzeige! Kaum Bewegung an den Zinsmärkten. Beim Blick auf die Renditen der Staatsanleihen (s. Grafik) ist auch kein Anstieg der Zinsen zu erkennen. Ebenso die überraschende Inaktivität der BoE (Bank of England) Anfang November unterstrich zuletzt, dass die Hürde für rasche Zinserhöhungen immer noch relativ hoch ist. Eigentlich war eine Zinserhöhung aufgrund der sehr hohen Inflationsraten fast schon ausgemachte Sache, um negative Auswirkungen auf die Wirtschaft im Keim zu ersticken. Sollte sich also die Inflation in den nächsten Monaten wieder normalisieren, könnte sich der Beginn der Zinserhöhungen durch die Notenbank auch noch länger hinziehen. Dies bleibt zu beobachten ...

Wichtige Hinweise

Marketingmitteilung

Diese Publikation ist eine Marketingmitteilung vom Bankhaus Neelmeyer, Zweigniederlassung der Oldenburgische Landesbank AG im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes.

Kein Angebot, keine Beratung

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